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Entspannungstherapie

Warum Entspannungstherapie?

Eine Vielzahl psychosomatischer Störungen sind auf Überlastung durch Stress, Kummer und Sorgen, alltägliche Belastungen o.ä. zurückzuführen.
Entspannungsverfahren verbessern die Selbstkontrolle über körperliche, und in der Folge seelische Zustände. Die positiven Effekte auf Körper und Seele sind wissenschaftlich gut erforscht und belegt
Regelmäßiges Training spezieller Entspannungstechniken schult die Körperwahrnehmung und ermöglicht es, sich nach innen fokussieren zu können, störende Außenreize  ignorieren und sich selbst und die eigenen Bedürfnisse (wieder) wahrnehmen zu können. 
Körperliche (physische) Entspannung führt zu psychischer Entspannung und umgekehrt.
Entspannung löst und beruhigt, verhilft zu mehr Gelassenheit, reduziert psychosomatische Beschwerden und führt letztlich in ein ganzheitliches Wohlgefühl.

  • Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (PM)

Die Wirkung der PMR beruht auf dem Wechsel von aktiver Anspannung und der folgenden Entspannung bestimmter Muskelgruppen. Durch dauerhaftes Training wird dadurch eine spürbare Entspannung der Muskulatur und damit auch das Lösen innerer (An-)Spannung erreicht. Das regelmäßige Durchführen der PMR schult die Wahrnehmung und Sensitivität zwischen An-und Entspannung, optimiert den Energiehaushalt und beugt spannungsbedingten Störungen und Erkrankungen vor.

 

  • Autogenes Training (AT)

Der Begriff „Autogenes Training„stammt vom griechischen Wort αὐτό (selbst) und dem lateinisch Stamm gen- (erzeugen). Ziel ist es, durch die stufenweise erlernbare Selbstbeeinflussung (= konzentrierte Autosuggestion) einen Zustand körperlicher und seelischer Ausgeglichenheit, Ruhe und Entspannung zu erreichen. Die gezielte, gelenkte Konzentration der Aufmerksamkeit auf bestimmte Empfindungen des Körpers („Mein rechter Arm wird schwer und warm“), bewirkt eine Verringerung der Muskelspannung (Schwere) und eine Verstärkung der Durchblutung (Wärme).

  • Imaginative Verfahren (Trance-und Fantasiereisen)

Imaginative Verfahren nutzen das menschliche Vorstellungsvermögen, um spontan auftretende und bewusst herbeigeführte innere Bilder therapeutisch wirken zu lassen. Mithilfe innere Bilder können z.B. Schmerzen reduziert oder Problemlösungsstrategien erarbeitet werden.  Während einer sog. "Fantasiereise" machen Sie z.B. einen Spaziergang über eine Waldlichtung oder Sie stellen sich z.B. vor, am Strand zu sitzen und dem Wellenrauschen zu lauschen und Sie nehmen die damit verbundenen angenehmen Empfindungen wahr.

  • Achtsamkeitsübungen - wahrnehmen ohne zu bewerten

Achtsamkeit ist eine besondere Form der Aufmerksamkeit und bedeutet, sich selbst, den Moment, Gedanken, Gefühle, Sinneserfahrungen, bestimmte Körperregionen ganz bewusst und im hier und jetzt wahrzunehmen - ohne jegliche Wertung. Achtsamkeitstraining (Training verschiedener einfacher Achtsamkeitsübungen) reduziert körperliche Stressreaktionen und verhilft zu mehr Gelassenheit und dem bewussteren Umgang mit den eigenen Ressourcen.

  • Atemübungen

Die Atemtherapie als Entspannungsverfahren macht sich die enorme Bedeutung der Atmung für das seelische und körperliche Empfinden zunutze, indem sie über eine bewusste Veränderung der Atmung positiv auf die Herzfunktion und den Blutkreislauf, die Sauerstoffversorgung und damit auch den Stoffwechsel einwirkt. Es werden verschiedene Atemtechniken und das bewusste Atmen erlernt. Verschiedene Atemtechniken können auch heilsam in Akutsituationen angewendet werden.

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